Zwischenwerk XI a PDF Drucken E-Mail

Sportverein und Gastronomie


Zwischenwerk XI a der Festung Köln

Lage

Am Herler Ring, zwischen Bergisch Gladbacher Straße und Gauweg. Köln-Buchheim.

Außenanlagen

Das Zwischenwerk ist von außen frei zugänglich. Ausgenommen sind lediglich die vorgelagerten Sportplätze des MTV.


Innenräume

Die Gaststätte "Bei Januz" ist im rechten Flügel der Kehlkaserne untergebracht und die Gewölbe zum Teil sichtbar.

Führungen

Jährlich beim Tag der Forts

Zusätzlich sind nach Absprache für Gruppen auch weitere Termine möglich. Die Dauer richtet sich nach Gruppengröße und Interessenlage und liegt meist bei 1,25 bis 2 Stunden.

KVB

Linien 3, 13, 18, Haltestelle Wichheimer Straße (Fußweg 700 m)
oder Buslinie 159, Haltestelle Gauweg (200 m)


Geschichte

Das Zwischenwerk XI a in Köln-Buchheim gehört mit dem Fort XI und dem Zwischenwerk XI b zu einem der wenigen noch erhaltenen Ensembles von Forts mit rechts- und linksseitigem Zwischenwerk des ehemaligen äußeren Preußischen Festungsrings rund um Köln. Das zwischen 1877 und 1881 erstellte Bauwerk gehörte zum Typus der großen Zwischenwerke mit einer Kehlkaserne mit Kehlkaponiere, Schultergrabenstreichen und entsprechenden Verbindungsgängen sowie Lagerräumen.

Der ursprüngliche Bau war in reiner Ziegelbauweise (Sichtziegel) ausgeführt, mit einer soliden Erdschicht als Schutz über den Decken. Im Zuge der Verstärkung des äußeren Festungsringes nach der Erfindung der Brisanzgranate wurde auch dieses Zwischenwerk 1887 bis 1891 verstärkt: Betonwände und -decken wurden zusätzlich eingezogen mit darunter befindlichen, ca. 1 m starken Sandpolstern. Der Beton bestand vermutlich aus einem Gemisch aus Zement, Sand und Granit-Kleinschlag. Die Stellungen auf den Wällen wurden dahingehend verändert, dass die vorher dort befindlichen Geschützstellungen für die Artillerie zu Schützenstellungen für die Infanterie umgebaut wurden. Auch wurde die linke Schulterkaponiere als Grabenwehr in die Kontereskarpenmauer verlegt. Eine Besonderheit des Zwischenwerks bildeten zwei auf den feindseitigen Wällen angelegten Wachträume in Höhe der Schützenstellungen.

Nach der Schleifung der wehrhaften Teile – Sprengung von Kehlkaponniere, Schultergrabenwehren, feindseitige Gänge, Einebnung der Wall- und Grabenanlagen – wurde der Bau 1924 bis 1928 gemäß dem sog. Weimarer Spielplatzgesetzes zu einer Sportanlage umgebaut und durch den Restaurant-Anbau ergänzt.


Zwischenwerk XI a - Situationsskizze
Abb. 1: Situation der Kehlkaserne vom Zwischenwerk XI a heute  (Skizze: CRIFA)


Legende:
Grau =  heutiger Bestand (ohne Umbauten)
Rot = nicht erhalten
Blau = Wohnhausaufbau

 
Copyright © 2009 CRIFA
Institut f����¯�¿�½���¯���¿���½����¯�¿�½������¼r Festungsarchitektur
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