Grundlagen
Festungsartillerie in Frankreich im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts PDF Drucken E-Mail
Geschichte
Geschrieben von: Michael Oehlrich   
Dienstag, den 26. Juli 2011 um 20:07 Uhr

Eine kurze Anmerkung („L’artillerie de lFestungsartillerie-in-Frankreich-19-Jahrhundert (Michael Oehlrich, CRIFA)a revanche“ - so eine Bezeichnung auf S. 12 bei Ferrard)

Nachdem sich im Krieg von 1870/71 die Überlegenheit der gezogenen preußischen Hinterlader manifestiert hatte, wurden auch in Frankreich nur noch solche Geschützmodelle für die Feld- Festungs- und Belagerungsartillerie eingeführt. Die Entwicklung begann allerdings bereits in den 1860 er Jahren – wurde aber nicht so intensiv betrieben wie in Preußen. Napoleon III war in dieser Beziehung nicht ganz so weitsichtig wie Napoleon I.

Nach Beendigung des Deutsch - Französischen Krieges wurde zunächst eine große Zahl der noch vorhandenen 16-Pfünder Bronzekanonen umgebaut. Sie wurden aufgebohrt, mit Zügen und einem Schraubverschluss nach Reffye versehen. Bereits zwei Jahre nach Kriegsende standen rund 850 solcher Rohre zur Verfügung. Sie hatten nun ein Kaliber von 13,8-cm und erreichten eine Schussweite von rund 5800 m. Für diese Zeit ein recht ordentliches Ergebnis.  Merkwürdigerweise wurden noch 1882, obwohl zu dieser Zeit bereits der gezogene 22-cm Mörser M 1880 eingeführt war, noch 600 des alten Vorderlader-Bronzemodells M 1839 15, 22, 27, und 32 cm nachgefertigt.

 
Preußische Festungsartillerie PDF Drucken E-Mail
Geschichte
Geschrieben von: Michael Oehlrich   
Freitag, den 04. Februar 2011 um 20:03 Uhr

Ein kurzer Überblick über die preußische Festungsartillerie - Michael Oehlrich - Institut für Festungsarchitektur - crifa.de im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts

Wer auch immer sich mit dem Thema Festungsbau – oder Festungsarchitektur – der „architectura militaris“ beschäftigt, kommt dabei auch fast automatisch mit dem Thema „Festungsartillerie“ in Berührung. Darüber könnte man sicherlich mehrere Bücher schreiben. Wir wollen hier nur einen kurzen Überblick über die deutsche Festungsartillerie im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts vermitteln – im vollen Bewusstsein, dass noch reichliche und schwierige Archivarbeit vor uns liegt und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 
Ringkanonen PDF Drucken E-Mail
Geschichte
Geschrieben von: Michael Oehlrich   
Freitag, den 26. März 2010 um 14:27 Uhr
Ringkanone - Bildausschnitt aus Meyers Konservationslexikon

Sie wurden auch als Mantelringkanonen bezeichnet - und in mehreren Ländern Europas in ähnlicher Weise gebaut und verwendet.

In den Forts und Zwischenwerken der Festung Köln waren – nach dem vorliegenden Quellenmaterial – auch 15 cm Ringkanonen aufgestellt, die von der Küstenartillerie abgegeben worden waren. Diese nämlich benötigte moderneres weit reichendes und vor allem auch schwereres „Material“  Das war zu dieser Zeit nicht unbedingt ein  Nachteil, zumal die Reichweiten solcher „Ringkanonen“ damals ausreichte, Belagerungskanonen eines möglichen Gegners in respektvoller Entfernung zu halten.

 
Mörser - Steilfeuerkanonen PDF Drucken E-Mail
Geschichte
Geschrieben von: Michael Oehlrich   
Freitag, den 19. März 2010 um 11:18 Uhr

Mörser vor dem Bensberger SchlossVier kleine preußische Mörser – also kurzrohrige Steilfeuerkanonen - umgeben ein „Heldendenkmal“ des Krieges von 1870/1871 vor der der ehemaligen Kadettenanstalt, dem heutigen Schlosshotel in  Bensberg.

Mörser sind Steilfeuerkanonen; sie können sowohl zur Verteidigung als auch zur Belagerung von Festungen  verwendet werden. Ihre Reichweite liegt – je nach Höhenrichtung, Kaliber und Ladung zwischen ca. 300 und einigen tausend Metern.

Ihr besonderer Vorteil besteht darin, dass sie, bedingt durch ihren steilen Einfallswinkel, einen Gegner in seiner Deckung treffen und zusätzlich auch außerordentlich zerstörerisch wirken können.

 
Was ist denn ein „Festungsrayon“? PDF Drucken E-Mail
Geschichte
Geschrieben von: Michael Oehlrich   
Sonntag, den 28. Februar 2010 um 09:54 Uhr

Rayonstein der Festung Köln (Festungsrayon FR 28)Von Besuchern des Festungsmuseums wird zuweilen die Frage gestellt:

Was ist denn ein „Festungsrayon“?

Eine umfangreiche Erklärung dazu finden wir im Meyers Konversationslexikon. Wir haben sie - stark gekürzt – etwas abgeändert zusammengefasst.

Es ist die bis zu gewissen Grenzen reichende nächste Umgebung permanenter Befestigungen, innerhalb derer die Benutzung des Grundeigentums gesetzlichen Beschränkungen unterliegt – damit die Schusswirkung der Verteidiger nicht beeinträchtigt werden kann und ein möglicher Angreifer nicht begünstigt werden kann.

 
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