Buchbesprechungen
Die Bombardierung Bonns 1689 PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Michael Oehlrich   

Die Bombardierung Bonns 1689 (Buchbesprechung)

Die Bombardierung Bonns 1689, Untertitel  „Bonn als Festung“, 47 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, herausgegeben vom Stadtmuseum Bonn. Der Text stammt von Sigrid Lange.

Dazu gibt es eine DVD mit dem Titel „Bonn als Festungsstadt“. Gezeigt wird hier in einer virtuellen Rekonstruktion die Entwicklung der barocken Festungsanlagen

um 1700 – also praktisch in ihrer letzten Bauphase.

Beigelegt ist weiterhin noch eine Karte der Bonner Altstadt mit den eingezeichneten Verläufen der Festungsanlagen: der mittelalterlichen Stadtmauer und der späteren barocken Festungsanlagen, von denen noch Teile unter der Erde liegen dürften.

 
DGF-Festschrift: Festungsbaukunst in Europas Mitte PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Michael Oehlrich   
Dienstag, den 17. Januar 2012 um 09:54 Uhr

Festungsbaukunst in Europas MitteDie Deutsche Gesellschaft für Festungsforschung (DGF) hat im vorigen Jahr den dritten Band der Reihe Festungsforschung herausgebracht – mit dem Titel: „Festungsbaukunst in Europas Mitte“.

Es handelt sich hierbei um die Festschrift zum 30 jährigen Bestehen der DGF.  Verlegt wird das Buch beim Verlag Schnell & Steiner, Regensburg. Es umfasst 334 Seiten – mit flexiblem Einband und enthält 15 Beiträge - mit zahlreichen Abbildungen und Plänen.

Neben der Festung Wesel (J. Vogt) werden die Befestigung der Stadt Kalkar im 17 Jahrhundert (G.v. Büren), die Wasserversorgung der Zitadelle auf dem Erfurter Petersberg (K. Grobe), die Zeichen- und Entwurfstechnik beim Militär zwischen 1750 und 1820 (M. Klöffler), der Armierungsplan der Festung Jülich  aus dem Jahr 1817 (A: Kupka) und theoretische Überlegungen zur „Neupreußischen Festungsmanier“ behandelt (K. T. Weber).
Das 300. Todesjahr von Sébastien Le Prestre, Marquis de Vauban, war auf der Tagung in 2007 in Breisach Anlass, Leben und Werk des bedeutenden französischen Festungsbaumeisters zu würdigen. Nicht nur der Mensch Vauban wird dabei einer Betrachtung unterzogen, sondern auch sein bedeutendes Werk.

 
Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Michael Oehlrich   
Mittwoch, den 05. Oktober 2011 um 09:28 Uhr
buch-woerterbuch

Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen

herausgegeben von H. W. Böhme, R. Friedrich und B. Schock-Werner, in Verbindung mit dem Europäischen Burgeninstitut, einer Einrichtung der Deutschen Burgenvereinigung e.V.,

285 Seiten, 24 Abbildungen, fester Einband, (Format 10 x 15,5 cm), Verlag Philip Reclam jun., Stuttgart, 2004,ISBN 3-15-010547-1

Nach einer kurzen, aber sehr informativen Einführung in die Geschichte, Funktion  und Entwicklung  der Burgen, Schlösser und Festungen Mitteleuropas folgen über 300 Einträge und Begriffe zum Thema.

Der Leser kann sich hier  mit der Fachsprache diese  „Forschungsgebietes““ vertraut machen. Erläuterungen  vor Ort werden damit verständlicher. Erklärt werden Bautypen, Bauteile und Bauelemente – von Abort bis Zwinger - vor allem auch mit Darstellung der historischen Entwicklung und Nennung – bzw. Bezeichnung -  zahlreicher ausgewählter Beispiele. Welcher unvoreingenommene Besucher kann schon beispielsweise mit dem Begriff der „Kurtine“ etwas anfangen?

Sehr viele dieser Begriffe haben auch  im „neuzeitlichen“ Festungsbau (bis ca. 1918 - und länger) Verwendung gefunden. Zur Abrundung gibt es am Ende einausführliches rund siebenseitiges Literaturverzeichnis.

Das Büchlein kann jedem empfohlen werden, der beginnt, sich mit dieser Materie zu beschäftigen. Andere können hiermit ihr Fachvokabular ergänzen oder vertiefen. Historisch Interessierten wird es Anlass geben können, sich weiter mit dieser interessanten Materie zu beschäftigen. Auch dieser besondere Fachbereich hat, wie andere ebenfalls, eine eigene „Fachsprache“, die man, zumindest in Ansätzen, verstehen und beherrschen sollte.

 

 
Zwei Bücher zur Festung Germersheim PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Michael Oehlrich   
Dienstag, den 10. August 2010 um 21:05 Uhr

Hans, Ludwig: 175 Jahre Festung GermersheimEine Bemerkung zuvor:

Germersheim gehört zu den wenigen deutschen Städten, die sich zu ihrer manchmal etwas schwierigen „fortifikatorischen“ Vergangenheit bekennen. Für verschiedene Festungsteile wurden Nutzungskonzepte entwickelt, die damit zu ihrer Erhaltung beitragen.  Im früheren Ludwigstor gibt es sogar ein interessantes Stadt- und Festungsmuseum.

Die Festung selbst wurde nach dem neudeutschen „polygonalen Kaponiersystem“ errichtet, welches es ermöglichte, nahezu jeden Bereich zwischen Hauptumwallung und Grabenwehr mit Geschütz- oder Gewehrfeuer zu bestreichen.

 
Daniel Burger: Festungen in Bayern PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Michael Oehlrich   
Freitag, den 16. April 2010 um 08:52 Uhr

Daniel Burger: Festungen in Bayern (Buchbesprechung)Daniel Burger: Festungen in Bayern
208 S., mit zahlreichen farbigen Abbildungen und alten Plänen,
Format 13 x 21, Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 2008,

ISBN 978-3-7954-1844-1.
(1. Band der Reihe „Deutsche Festungen“ der DGF)

Es ist doch interessant und bemerkenswert zu erfahren, dass es in Bayern deutlich mehr Festungen gibt als im Rheinland.

Nach einem kurzen historischen Überblick über den bayerischen Festungsbau stellt uns der Autor 24 Festungen vor, von denen die Mehrzahl sicher eine Reise wert ist.

Dazu gehören sowohl Festungsstädte wie etwa Nürnberg, Augsburg oder Würzburg  - als auch Festungen wie  Coburg, Lichtenau, Wülzburg, Rosenberg ob Kronach und andere. Dazu gehört natürlich auch die große Landesfestung Ingolstadt, die ja immerhin bis zum Ende des 1. Weltkrieges im „aktiven“ Dienst stand.

Zahlreiche farbige Luftaufnahmen verdeutlichen Architektur und – wenn auch nur äußerlich – den heutigen Zustand, der für Festungsforscher und Denkmalschützer sicher nicht immer als „voll befriedigend“ eingestuft werden kann. Die Beschreibungen sind prägnant, auch für „Hobbyfestungsforscher“ gut verständlich  - und machen Appetit auf mehr.

Der Freistaat Bayern hat tatsächlich eine bedeutende Vielfalt von Festungen bewahrt, deren Bauart architektonische Annäherungen oder Beziehungen zu Italien, den Niederlanden oder auch Frankreich zeigen. Sie verkörpern modellhaft geradezu die architektonischen Entwicklungen von der Renaissance bis hin zum Beginn einer zunehmend von Technik geprägten Zeit des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts.

Ein umfangreiches Literaturverzeichnis, ein Glossar und Hinweise zu den Öffnungszeiten runden dieses Buch ab. Reisende nach Bayern sollten es als Reisebegleiter im Gepäck führen. Es gibt Vieles zu entdecken – nicht nur für uns Rheinländer!

Der Preis von 16,90 EUR kann als durchaus angemessen bezeichnet werden.

 
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