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Sockel aufgestellt PDF Print E-mail
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Franz von Stuck - Sockel der speerwerfenden Amazone

Im Boden vor dem Kölner Zwischenwerk VIII b wurde 2005 der vergrabene Sockel der Speerwerfenden Amazone von Franz von Stuck aufgefunden.

Während der Verbleib der 2 m hohen Bronzestatue Rätsel aufgibt, wurde der geschichtsträchtige Sockel nun an der Zufahrt zum Kölner Festungsmuseum aufgestellt.

Der zweiteilige Sockel aus Muschelkalk wiegt fast 4,5 Tonnen und wurde im Zweiten Weltkrieg angeblich samt der Statue von  einem Bombentreffer vollständig zertört. Das war 1943 am Friesenplatz - vor dem Gebäude des Kölnischen Kunstvereins. Warum und wann man den Sockel kilometerweit nach Köln-Marienburg geschleppt hat und die beiden Teile ausgerechnet vor den Toren einer preußischen Festungsanlage vergraben hat, bleibt schleierhaft.

Nun ist er dank des engagierten Kölner Bürgers Kurt Froitzheim wieder aufgerichtet und schmückt den Eingangsbereich des Museums.

Zum Kölner Festungsmuseum



Weiterer Artikel: Das verschollene Kunstwerk

 
Festungsartillerie in Frankreich im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts PDF Print E-mail
Written by Michael Oehlrich   
Tuesday, 26 July 2011 20:07
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Eine kurze Anmerkung („L’artillerie de lFestungsartillerie-in-Frankreich-19-Jahrhundert (Michael Oehlrich, CRIFA)a revanche“ - so eine Bezeichnung auf S. 12 bei Ferrard)

Nachdem sich im Krieg von 1870/71 die Überlegenheit der gezogenen preußischen Hinterlader manifestiert hatte, wurden auch in Frankreich nur noch solche Geschützmodelle für die Feld- Festungs- und Belagerungsartillerie eingeführt. Die Entwicklung begann allerdings bereits in den 1860 er Jahren – wurde aber nicht so intensiv betrieben wie in Preußen. Napoleon III war in dieser Beziehung nicht ganz so weitsichtig wie Napoleon I.

Nach Beendigung des Deutsch - Französischen Krieges wurde zunächst eine große Zahl der noch vorhandenen 16-Pfünder Bronzekanonen umgebaut. Sie wurden aufgebohrt, mit Zügen und einem Schraubverschluss nach Reffye versehen. Bereits zwei Jahre nach Kriegsende standen rund 850 solcher Rohre zur Verfügung. Sie hatten nun ein Kaliber von 13,8-cm und erreichten eine Schussweite von rund 5800 m. Für diese Zeit ein recht ordentliches Ergebnis.  Merkwürdigerweise wurden noch 1882, obwohl zu dieser Zeit bereits der gezogene 22-cm Mörser M 1880 eingeführt war, noch 600 des alten Vorderlader-Bronzemodells M 1839 15, 22, 27, und 32 cm nachgefertigt.

 
Auf Tour in Flandern PDF Print E-mail
Written by CRIFA   
Wednesday, 15 September 2010 09:28
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Flanders Fields - Crifa-TourTipp Nr.1 von Sabine Rieth und Michael Oehlrich
Flanders fields als TourTipps erschienen.

Der CRIFA TourTipp „Flanders fields“ führt Sie zu einer Auswahl interessanter, militärgeschichtlicher Stätten aus verschiedenen Epochen in Flandern und Nordfrankreich.

Neben vielen praktischen Tipps gibt es einen Überblick zu den Ereignissen des ersten Weltkrieges in der Gegend rund um Ypern.  Integriert sind auch Besuche von Bauwerken, Anlagen und Relikten anderer Epochen, wie z.B. Teile des Atlantikwalls aus dem Zweiten Weltkrieg oder auch ein Bunker aus dem Kalten Krieg. Zum einen, weil sie am Weg liegend unbedingt einen Besuch wert sind, zum anderen, weil sie zeigen, wie sich die Rollen militärstrategisch bedeutsamer Stätten im Lauf der Geschichte wandeln.

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DGF-Festschrift: Festungsbaukunst in Europas Mitte PDF Print E-mail
Written by Michael Oehlrich   
Tuesday, 17 January 2012 09:54
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Festungsbaukunst in Europas MitteDie Deutsche Gesellschaft für Festungsforschung (DGF) hat im vorigen Jahr den dritten Band der Reihe Festungsforschung herausgebracht – mit dem Titel: „Festungsbaukunst in Europas Mitte“.

Es handelt sich hierbei um die Festschrift zum 30 jährigen Bestehen der DGF.  Verlegt wird das Buch beim Verlag Schnell & Steiner, Regensburg. Es umfasst 334 Seiten – mit flexiblem Einband und enthält 15 Beiträge - mit zahlreichen Abbildungen und Plänen.

Neben der Festung Wesel (J. Vogt) werden die Befestigung der Stadt Kalkar im 17 Jahrhundert (G.v. Büren), die Wasserversorgung der Zitadelle auf dem Erfurter Petersberg (K. Grobe), die Zeichen- und Entwurfstechnik beim Militär zwischen 1750 und 1820 (M. Klöffler), der Armierungsplan der Festung Jülich  aus dem Jahr 1817 (A: Kupka) und theoretische Überlegungen zur „Neupreußischen Festungsmanier“ behandelt (K. T. Weber).
Das 300. Todesjahr von Sébastien Le Prestre, Marquis de Vauban, war auf der Tagung in 2007 in Breisach Anlass, Leben und Werk des bedeutenden französischen Festungsbaumeisters zu würdigen. Nicht nur der Mensch Vauban wird dabei einer Betrachtung unterzogen, sondern auch sein bedeutendes Werk.

 
Preußische Festungsartillerie PDF Print E-mail
Written by Michael Oehlrich   
Friday, 04 February 2011 20:03
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Ein kurzer Überblick über die preußische Festungsartillerie - Michael Oehlrich - Institut für Festungsarchitektur - crifa.de im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts

Wer auch immer sich mit dem Thema Festungsbau – oder Festungsarchitektur – der „architectura militaris“ beschäftigt, kommt dabei auch fast automatisch mit dem Thema „Festungsartillerie“ in Berührung. Darüber könnte man sicherlich mehrere Bücher schreiben. Wir wollen hier nur einen kurzen Überblick über die deutsche Festungsartillerie im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts vermitteln – im vollen Bewusstsein, dass noch reichliche und schwierige Archivarbeit vor uns liegt und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 
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